Student Nurse Advisors


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Andreas Küpper, 2. Semester Pflege/Pflegemanagement (2014-2015)

Als Pflegekraft wurde ich bisher kaum mit dem Thema Nachhaltigkeit konfrontiert. Manche mögen argumentieren, dass die Pflegelandschaft in Deutschland ausreichend andere Probleme habe, die es dringlicher anzugehen gelte. Ich jedoch sehe bei uns beruflich Pflegenden, als einer der größten Berufsgruppen in Deutschland, besondere Verantwortung und Gestaltungsmöglichkeit durch einen bewussten Umgang mit den uns zur Verfügung stehenden Ressourcen. Daher ist es für mich ein wichtiger Schritt, bei  den Pflegekräften der Zukunft bereits in ihrer Ausbildung das Bewusstsein für dieses Thema zu schärfen.

 

 

 

 

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Sandra Heiligmann, 6. Semester Pflegepädagogik (2012-2015)

Auch aus der ethischen Perspektive ist das Thema stark reflektionswürdig. Zum einen natürlich der Nachhaltigkeitsaspekt gegenüber nachfolgenden Generationen, aber auch gegenüber den Patienten oder Pflegekräften, wenn durch Rationalisierungen weniger Materialien zur Verfügung stehen.

 

 

 

 

 

Nicole Wilhelm, 2. Semester Pflegepädagogik/Pflegewissenschaft (2014-2015)

Ich habe sieben Jahre lang in einem Akutkrankenhaus gearbeitet und täglich Verbände gewechselt, Katheter gelegt und viele Tätigkeiten verrichtet, die mit Einmalmaterial in Zusammenhang standen. Ziehe ich nun Bilanz, ist die Menge an produziertem Müll schon lange nicht mehr überschaubar, und ich habe das Bedürfnis, mich selbst in die Pflicht zu nehmen, diese Tatsache zu ändern. Ich möchte mich eingehend mit der Frage beschäftigen, was ich ändern kann und was man auch auf berufspolitischer Ebene besser machen kann, um den Müllverbrauch in der Pflege zu reduzieren.

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Christa Maria Barron 2. Semester Pflegemanagement/Pflegewissenschaft (2014-2015)

Wie bei jeder Profession ist es leicht, immer den Blick aufs Wesentliche gerichtet, vieles um sich herum auszublenden, besonders bei dem Beruf der Gesundheits- und Krankenpflegerin. Wir arbeiten mit dem Gewissen, Gutes zu tun und einen Beitrag für die Gesellschaft zu leisten, verlieren jedoch leicht aus dem Fokus, dass es nicht nur wichtig ist, direkt positiv zu wirken, sondern auch indirekt, z.B. durch ressourcenschonenden und nachhaltigen Umgang mit den zur Verfügung stehenden Mitteln.

 

 

 

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Michaela Pleitgen, 2. Semester Pflegepädagogik/Pflegewissenschaft (2014-2015)

In meiner Pflegeausbildung wurde zum Thema Nachhaltigkeit lediglich die Mülltrennung angeschnitten, allerdings fehlte die emotionale Unterfütterung. Wobei doch in unserer Wegwerfgesellschaft den Leuten die globale Bedeutung ihres Handelns nur durch persönlichen Bezug vermittelt werden kann.

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Josefine Weisse, 2. Semester Pflegepädagogik /Pflegewissenschaft (2014-2015)

Die Profession Pflege wird in den kommenden Jahren im Gesundheitswesen einen neuen Stellenwert bekommen müssen. Dazu brauchen wir weitere Forschungen und zukunftsorientierte Pflege, damit wir für die Herausforderungen des demografischen Wandels gewappnet sind. Nachhaltigkeit, und das sagt das Wort bereits aus, soll zukunftsorientiert und langlebig sein. Es sollen Spuren hinterlassen werden, die sowohl die Umweltbedingungen betreffen als auch die Gesundheitsförderung und die pflegerische Betreuung von Individuen.

 

 

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